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Kaum ist der Lärm von fast 80 Kindern aus den letzten zwei Wochen verebbt, tut sich schon wieder etwas auf dem Gelände des Durlacher-Waldheims: Am Montag trafen die Teilnehmer der ersten Jugendfreizeit in der Andreas-Schühle-Hütte das erste Mal aufeinander. Mit einem vielseitigen Programm starteten die vier Betreuer mit den insgesamt 12 12-14jährigen Teilnehmern in diese Freizeitwoche. Der Montag stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen für die für Freitag geplante Übernachtung. Es wurde ein Lehmofen auf dem Gelände errichtet, in dem dann gemeinsam Pizza und Flammkuchen zubereitet werden sollte.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Sports. In zwei Kleinbussen startete die Freizeit nach dem Frühstück zum Freizeit- und Sportzentrum am Mehliskopf. Der Besuch des Hochseilgartens, unterbrochen durch ein gemeinsames Picknick wurde dann am Nachmittag durch eine schnelle Tour auf der Sommerrodelbahn abgerundet. Danach ging es, bei bester Stimmung in den Bussen auch schon wieder zurück zur Andreas-Schühle-Hütte, die wir mit etwas Verspätung erreicht haben.

Am Mittwoch hat uns die Ettlinger Polizei zu sich eingeladen, wo wir gemeinsam mit Kindern aus anderen Ferienbetreuungen der Region in die Geheimnisse der Hundestaffel eingeweiht wurden, uns mal in eine Verwahrungszelle haben einschließen lassen können und in einem Polizeiauto sitzen durften. Dafür auch hier nochmal ein großes DANKESCHÖN an das Revier Ettlingen! Am Mittag stand dann Minigolf auf dem Plan. Aber nicht irgendein Minigolf, sondern Minigolf im Dunkeln, bei Schwarzlicht und außerdem noch mit 3D Brille. Da erschien einem manches Hinderniss schwieriger, als es dann tatsächlich war :-)

Das Waldheim war aber natürlich nicht nur Frühstücksplatz und Ausgangspunkt der Unternehmungen, sondern auch der Schauplatz für das ein oder andere Geländespiel. Bei "Capture the Flag" oder "Schmugglerjagd" konnten die Jugendlichen Ihre Taktiken und das Zusammenspiel im Team testen. Donnerstag Nachmittag durften wir dann im Bergwerk in Neuenburg mit unseren Taschenlampen erkunden, wie früher Eisen abgebaut wurde. Als dann die Taschenlampen ausgingen und unser Führer den Kiemspan anzündete um zu zeigen unter welchen Bedingungen hier früher gearbeitet wurde rückte der ein oder andere dann doch etwas näher an die Gruppe heran.

Zum Abschluss der Freizeit hatten am Freitag alle Isomatte und Schlafsack mitgebracht. Bevor es aber an das lang ersehnte Anfeuern des Lehmofens ging stand zunächst noch der Besuch der Computerspielausstellung im ZKM und eine "Backstage"-Führungim Filmpalast auf dem Programm. Hier konnte jeder einmal hinter die Kulissen eines Kinos blicken: Popcornmaschine, Projektor und IMAX-Lasertechnik live! Zurück im Waldheim wurde dann das Nachtlager aufgeschlagen, die Pizza in den Ofen geschoben und gemeinsam gespielt: Highlight war natürlich das Geländespiel im Dunkeln, nur mit farbigen Knicklichtern bestückt galt es in zwei Teams Schmugglerware an den jeweils gegnerischen Wachen vorbei zu schmuggeln.

Natürlich waren wir danach alle erschöpft und haben dann am Samstag erst einmal ausgeschlafen und anschließend gemütlich gebruncht. Danach stand dann auch schon die Reinigung der Hütte auf dem Programm, bevor alle wieder die Heimreise angeteten haben.

Alles in Allem eine schöne Freizeit, die auch - so die Meinung der Teilnehmer - im nächsten Jahr gerne wieder auf dem Programm des Waldheims stehen darf!